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Mieterzufriedenheit: Vier Herausforderungen beim Parken und wie Sie sie lösen

Mieterzufriedenheit: Vier Herausforderungen beim Parken und wie Sie sie lösen
by
Daniel van der Matre
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Mehr Heimarbeit, mehr Autopendler, mehr Kurzzeit-Arbeitsplätze – die Bürowelt ist nach Corona nicht mehr dieselbe. Innovative Immobilienbetreiber und -vermieter spielen bereits auf den Trend der Stunde ein und stellen sich flexibler auf. Eine zentrale Stellschraube wird dabei allerdings meist übersehen: das Parken. Dabei könnten Sie gerade hier bei Ihren Mietern richtig punkten. Vorausgesetzt: Sie kennen die Herausforderungen und bereiten sich vor.

HybridesArbeiten erschwert Bedarfsprognosen

Seit Corona verbringen wir weniger Zeit im Büro. Laut unserer Studie The Future Workplace sind es nur noch etwas über drei Tage die Woche statt knapp fünf wie vor der Pandemie. Natürlich hat jedes Unternehmen inzwischen Regeln eingeführt. Große Konzerne wie HP stellen es ihren Belegschaften frei, wo sie arbeiten wollen, andere erlauben maximal einen Homeoffice-Tag pro Woche. Aber ganz gleich, wofür sich Ihre Mieter entscheiden: Die Tendenz geht eindeutig in Richtung hybrides Arbeiten. Anwesenheitstage im Büro wechseln sich mit Tagen im Homeoffice ab. Das klingt, als müssten Sie weniger Menschen mit Parkplätzen versorgen. Eine einfache Sache, oder?

Nicht so ganz, denn es gibt noch einen zweiten Trend. Wer ins Büro fährt, nutzt häufiger das Auto als vor der Krise. Laut einer im Oktober veröffentlichten Erhebung der Frankfurt University of Applied Sciences sind es inzwischen 58 Prozent der Arbeitnehmenden – elf Prozent mehr als vor Corona. Die Herausforderung ist also folgende: Sie müssen weiterhin genügend Stellplätze vorhalten, können sich auf Ihre Erfahrungswerte aus Vor-Coronazeiten aber nicht mehr verlassen. 

Die Lösung: Eine intelligente Software, die Ihren Bedarf genau prognostizieren kann, sodass Sie Ihre Mieter jederzeit zufriedenstellen können. In Echtzeit.

Großstadtflucht sorgt für mehr Autopendler

Leben im Grünen, arbeiten in der Stadt: Ein Traum für viele Menschen und einer, der seit Corona wieder Aufschwung erhält. Eine groß angelegte Umfrage des ifo-Instituts hat ergeben, dass Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern ihren Reiz verlieren. Jeder Siebte will binnen eines Jahres die Großstadt verlassen und in eine Kleinstadt, einen ruhigeren Vorort oder sogar aufs Land umziehen. 

Was das mit Ihrer Büroimmobilie zu tun hat? Ganz einfach: Der Pendelverkehr zur Arbeit erhöht sich. Und da seit Corona weniger Menschen mit Bus und Bahn zur Arbeit reisen – nur noch 17 Prozent sind es laut der Frankfurt University of Applied Sciences – lautet Ihre Herausforderung: Sie müssen sich darauf einstellen, langfristig mehr Autopendler zufriedenzustellen. 

Die Lösung: Ein datenbasiertes Parkraum-Management-System, das Ihre Parkfläche mithilfe von Künstlicher Intelligenz optimal auslastet. So können Sie mehr Nutzer versorgen – bei gleichbleibender Fläche.

 

Flexiblere Büronutzung führt zu mehr Fluktuation

Wir werden das Büro künftig wohl anders nutzen. Wie unsere Studie The Future Workplace ergab, haben die meisten Teilnehmer während der Pandemie den spontanen Austausch und die persönlichen Gespräche mit Kollegen vermisst. Das legt nahe, dass sich die Funktion des Büros in Zukunft ändert, vom klassischen Arbeitsplatz hin zum Ort des Austauschs. Die Folge: Mitarbeiter kommen statt ganzer Tage oft nur noch stundenweise ins Büro, zum Beispiel für Besprechungen und Workshops.

Auf die angemietete Fläche hat dies kurz- und mittelfristig keinen Einfluss, schätzt die internationale Immobilienberatung Savills. Auf Ihre Parkfläche schon. Die Herausforderung: An bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Uhrzeiten werden Sie schwer vorhersehbare Spitzenzeiten erleben. Zu anderen Zeiten verfügen sie über mehr freie Plätze als nötig, was Ihrem Ertrag schadet.

Die Lösung: eine Park-App mit Reservierfunktion. Die Mitarbeiter Ihrer Mieter können selbsttätig Stellplätze vormerken. Und Sie? Können ungenutzte Plätze an umliegende Unternehmen oder Kurzzeitparker vermieten – und so Ihre Rendite erhöhen.

Space as a Service bringt diverse Nutzergruppen an einem Ort zusammen

Nackte Quadratmeter gegen Miete? Das war einmal. Heute geht die Vermietung von Büroimmobilien immer häufiger gepaart mit Servicepaketen: vom Getränkeservice über die Teppichreinigung bis zur digitalen Vernetzung der angemieteten Fläche. Space as a Service (SpaaS) nennt sich der Trend und erfreut sich nach einer Delle zu Coronazeiten wieder wachsender Beliebtheit, wie die Gründerszene ermittelt hat. Startups gehören zu Top-Interessenten an SpaaS. Aber nicht nur. Das betont der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) in seiner Broschüre Megatrend – Future Offices

Wie der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft darin beschreibt, erleben gerade größere Unternehmen zurzeit eine immer höhere Portfolio-Volatilität. Soll heißen: Es werden in viel kürzeren Zeitabständen als früher manche Geschäftseinheiten ausgegliedert, andere wieder zurückgeholt. Was das für Sie bedeutet? Sie bekommen es mit mehr Nutzergruppen zu tun, die Ihnen oft nicht genau bekannt sind. Die Herausforderung: Allen gleichberechtigt Zutritt zu gewähren und mit einem Parkplatz zu versorgen. Wie regeln Sie das?

Die Lösung: Eine smarte, dezentrale Parkraum-Verwaltung. Ihre Mieter verwalten ihre angemieteten Parkplätze selbst. Und Sie? Bringen ohne Mehraufwand auch unterschiedlichste Anspruchsgruppen unter. Eine Win-win-Situation.

Fazit

Für alle vier großen Herausforderungen, die jetzt in Sachen Parken auf Sie zukommen, gibt es eine Lösung – und das im wortwörtlichen Sinn. Denn Sie brauchen tatsächlich nur eine. Toogethr Parking ist das Rundum-Sorglos-Paket für zufriedene Mieter und eine optimierte Rendite. Überzeugen Sie sich selbst.