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Radfahren steht in München ganz oben auf der Agenda

by
Maarten Stoffels
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Radfahren in München ist immer ein heißes Thema. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat der Radverkehr in der Metropolregion München um mehr als 20% zugenommen. Reicht die derzeitige Infrastruktur wirklich aus, um die stetig steigende Personenanzahl zu bewältigen? Die Studie von Toogethr zeigt, dass sich aktuell fast 40% der Radfahrer im Straßenverkehr nicht mehr sicher fühlen. Der Ruf nach zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen wird zu Recht immer lauter. Ein Überblick.

Deutschlands Fahrradhauptstadt
München profiliert sich seit Jahren immer stärker als Fahrradstadt. Jedoch ist die Kritik an den Rahmenbedingungen und der Sicherheit für Radfahrer in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Knapp 30% der Befragten gaben in der Toogethr-Studie an, dass die Infrastruktur für Radfahrer nicht gut sei. Trotz einiger Initiativen der Stadtverwaltung gibt es immer noch zu wenige Fahrradwege und oftmals sind diese auch zu schmal, um dort überhaupt gut und sicher mit dem Fahrrad zu fahren. Die Unsicherheit auf dem Fahrrad wird möglicherweise noch verstärkt durch abbiegenden Verkehr (wenn die Ampel für Autos und geradeaus fahrende Radfahrer gleichzeitig grün ist).  

 

Mehr Platz für das Fahrrad 
Seit Anfang 2020 gibt es ein rot-grünes Bündnis im Münchener Stadtrat, welches das Thema Radfahren und Sicherheit ganz oben auf die Agenda gesetzt hat. Zu Beginn der Coronakrise wurden einige große Straßen teilweise zu Pop-up-Radwegen umgebaut, wodurch die zweispurige Straße auf eine Spur verengt wurde. Neben diesen temporären Initiativen begleitet der Stadtrat auch die Umsetzung der Pläne aus dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025, wobei insbesondere der innere Stadtring mit neuen, breiten Radfahrstreifen und komfortablen Radstrecken versehen werden soll.

 

Förderung der Fahrradnutzung durch Arbeitgeber
Trotz der Tatsache, dass die Fahrradinfrastruktur von einem Großteil der Radfahrer als nicht optimal (und von einigen sogar als unsicher empfunden wird), ist die Begeisterung für die Fahrradnutzung bei den Münchner Bürgern groß. Diese Annahme wird durch die Studie gestützt, in der fast 30% der Befragten von ihrem Arbeitgeber erwarten, dass dieser ihrem Wunsch entgegen kommt, wenn es darum geht das Fahrrad verstärkt für den Arbeitsweg zu nutzen.

Eine einmalige Chance für Arbeitgeber also, jetzt auf die veränderten Mobilitätsbedürfnisse ihrer Mitarbeiter zu reagieren und eine nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen. Doch wie ergreifen Sie als Arbeitgeber diese Chance? Die Toogethr Cycles App unterstützt die Fahrradnutzung, indem sie diese unterhaltsamer, sozialer und sicherer macht. Gemeinsam mit Kollegen können Sie sich Ziele setzen, mit dem Rad zur Arbeit fahren und sich für die – sowohl beruflich als auch privat – gefahrenen Kilometer „belohnen“ lassen. So verbindet die Toogethr Cycles App den Wunsch der Mitarbeiter nach einem attraktiven Fahrradangebot mit bereits vorhandenen staatlichen Initiativen, die das Radfahren in München einfacher und sicherer machen sollen.  

Möchten Sie mehr über die Studie erfahren? Laden Sie jetzt das Whitepaper mit allen Ergebnissen und Empfehlungen herunter. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Toogethr Cycles wissen wollen – wir denken gerne gemeinsam mit Ihnen darüber nach, wie Sie mehr Menschen in Ihrer Organisation aufs Fahrrad bringen können!