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Was geschieht, wenn die Welt mal kurz stillsteht

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Femke Vonk
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Derzeit ist das öffentliche Leben lahmgelegt. Weltweit wird die arbeitende Bevölkerung aufgefordert, von Zuhause aus zu arbeiten, möglichst wenig zu reisen und erst recht nicht zu fliegen. Viele Fabriken laufen auf Sparflamme oder stehen ganz still. In der Pflege werden zahllose Überstunden gemacht und wir setzen durch unser Zuhause-Bleiben alles daran, die Kurve der Corona-Infektionen abzuflachen. All dies geschieht, um dieser Krise gemeinsam ein Ende zu setzen. Allerdings hat diese Krise auch einen positiven Nebeneffekt: Der CO2-Ausstoß sinkt. Maurits van Kuyk, Sales Director von Toogethr, berichtet in diesem Blog, wie er hofft, mit den Diensten von Toogethr ein Stück dazu beizutragen, an diesem erstrebenswerten Trend festzuhalten

Fische unter der Seufzerbrücke
An einem normalen Werktag finden schon alleine in den Niederlanden zehn Millionen Pendelbewegungen statt. Gut und gerne siebzig Prozent hiervon erfolgen per Auto. Das führt zu einem steigenden Verkehrsdruck viel Frustration unterwegs und trägt nicht gerade zu unserem Ziel bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Jetzt, da diese Tretmühle – vorübergehend – angehalten ist, erleben wir innerhalb kürzester Zeit die positiven Auswirkungen hiervon. Die Italiener sehen in den Kanälen Venedigs wieder Fische schwimmen und die Luft in den chinesischen Millionenmetropolen klart zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf.

Clevere Mobilitätslösungen
Wir von Toogethr verfolgen das Ziel, die Mobilität für die neue Generation von Pendlern zu vereinfachen. Durch den Einsatz einer Reihe von cleveren digitalen Mobilitätslösungen rund um Themen wie Ridesharing, Smart Parking, Fahrradförderung und Shuttle-Angebote tragen wir zur Verbesserung des täglichen Pendelverkehrs zwischen Wohn- und Arbeitsstätte bei und leisten unseren kleinen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Dass man auf diese Weise auch noch Kosten spart und die soziale Kohäsion sowie die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit verstärkt, sind natürlich tolle Neuigkeiten!

Dank Ridesharing weniger frustriert in den Arbeitstag starten
Ein durchschnittliches Auto transportiert zu Stoßzeiten nur 1,1 Personen. In Kombination mit der immer schneller voranschreitenden Urbanisierung und dem Druck, der dadurch auf unsere Infrastruktur entsteht, ergibt sich die ideale Ausgangslage für Verkehrsstaus. Heutzutage stehen niederländische Pendler durchschnittlich etwa 84 Stunden pro Jahr im Stau und dies wird sich vorläufig nicht bessern. Das bedeutet: gut zwei Arbeitswochen pro Jahr Stillstand auf der Autobahn – äußerst schade um die Zeit und sehr frustrierend. Die meistgenutzte Alternative ist der Zug, aber auch hier bleiben Verspätungen nicht aus. Außerdem ist Zugfahren teuer und zu Spitzenzeiten alles andere als entspannend. Ridesharing bietet eine nachhaltige, einfache und soziale Möglichkeit, gemeinsam zur Arbeit zu fahren. Die Staus nehmen ab, die Erreichbarkeit wird verbessert und der Pendelverkehr zwischen Wohn- und Arbeitsstätte wird nachhaltiger.

Trend fortsetzen
Wie schön es auch sein mag, dass der CO2-Ausstoß derzeit sinkt – natürlich hoffen wir alle, dass wir das Coronavirus in Kürze in Schach halten und wieder in unser normales Leben zurückkehren können. Aber vielleicht ist dies auch der richtige Zeitpunkt, um angesichts der positiven Auswirkungen der Krise einen Gang zurückzuschalten, kurz innezuhalten. Steigen Sie doch mal zu einem Kollegen ins Auto oder radeln Sie ein Stück. Mit unseren Tools ist es einfacher, als man denkt.

Mehr erfahren?
Interesse an unseren Lösungen? Sehen Sie sich unsere Produkte nachfolgend oder in unserer Broschüre an – oder senden Sie eine E-Mail an gregor@toogethr.com. Ich freue mich auf ein Kennenlernen!